Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft:
Reichtum ohne Arbeit.
Genuss ohne Gewissen.
Wissen ohne Charakter.
Geschäft ohne Moral.
Wissenschaft ohne Menschlichkeit.
Religion ohne Opfer.
Politik ohne Prinzipien.
Mahatma Gandhi
Die Worte der Grazer Kommunalpolitikerin waren entweder unbedacht gesprochen oder aus einer Politik ohne Prinzipien heraus gehandelt. Berechnend formuliert, auf jeden Fall ungläubig und dumm. Sie haben nicht dem Wort Politik entsprochen, im eigentlichen Sinn des Wortes, abgeleitet von politikos, den Bürger betreffend.
Auf das Wohl des Bürgers abzielend, wäre jene Politik, die Mahatma Gandhi indirekt einfordert. Für diese Politik sind Politiker/innen gefordert, die keine unbedachten, sondern wohlüberlegte Sachverhalte darstellen können. Cui bono – wem nützt nun das ganzseitige Inserat in der Kronenzeitung? Es soll uns Bürger über die Absichten aufklären, die hinter den Worten gelegen wären. Eine Aktion gegen Kindesmißbrauch wäre der Hintergrund gewesen.
Und hier stelle ich die Frage, ob der Rücktritt nicht besser wäre, als der Dummheit seinen Lauf zu lassen? Wer schützt die Erwachsenen vor unbedacht oder berechnend formulierenden Volksvertreter/innen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Eine Politik mit Prinzipien war es allemal, jedoch nicht im Sinne von Mahatma Gandhi. Aber das war ja auch nicht die Absicht, wie in der Kronenzeitung vom Samstag zu lesen war.